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Dein Verkehrssicheres Fahrrad laut StVZO

Checkliste für sicheres Radfahren In Deutschland wird berechtigterweise sehr viel Wert auf die Verkehrstauglichkeit von Fahrrädern gelegt. Der Straßenverkehr ist leider immer noch nicht für Fahrräder ausgelegt und im Straßenkamp mit dem Auto ziehen Radfahrer und Fußgänger immer den Kürzeren. Da jeder gerne möchte, dass möglichst alle im Verkehrsgetümmel sicher und heil nach Hause kommen ist es wichtig, dass Fahrräder gewissen Standards entsprechen. Diese werden in der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) festgelegt. Die StVZO legt fest, welche Elemente ein Fahrrad unbedingt aufweisen muss, um als verkehrssicher zu gelten. Fehlt bei einer Verkehrskontrolle etwas, dann klingelt die Bußgeldkasse. Damit ihr euch sicher im Straßenverkehr bewegen könnt haben wir für dich die vorgeschriebene Ausstattung für ein verkehrssicheres Fahrrad aufgelistet. Beleuchtung und Reflektoren Pedale mit Reflektoren Eine Verkehrstaugliche Klingel Zwei voneinander unabhängige Bremsen   Beleuchtung und Reflektoren Das Frontlicht Beim Fahrradfahren geht es ein bisschen wie in Hollywood zu, denn es geht in erster Linie um Sehen und gesehen werden. Für Fahrradfahrer ist das vor allem im Dunkeln oder in schlechten Sichtverhältnissen, wie etwa Regen oder Nebel, sehr wichtig. Hierfür braucht das Rad eine helle Vorder – und Rückbeleuchtung. Das Vorderlicht strahlt am besten in hellem Weiß und sollte für eine optimale Sichtbarkeit eine Lichtstärke von mindestens 30 Lux aufweisen.   Das Rücklicht Ein Rotes Rücklichtlicht ist Pflicht und hilft dir dabei, dass du von hinten z.B. von herannahenden Autos wahrgenommen wirst. Im Dunkeln ist es natürlich das A und O gesehen zu werden, da es sonst zu Unfällen kommen kann, da Radfahrer ohne Licht deutlich leichter in der Dunkelheit untergehen.   Die Reflektoren  Mindestens genauso wichtig wie eine starke Vorder- und Rückbeleuchtung deines Rades sind Reflektoren, auch oft Katzenaugen genannt. An der Vorderseite deines Rades ist ein weißer Rückstrahler gesetzlich vorgeschrieben. Für die Rückseite wird ein roter Großflächenreflektor benötigt. Sobald Licht auf deine Reflektoren fällt, zum Beispiel durch das Scheinwerferlicht eines Autos, strahlen deine Reflektoren zurück und erhöhen so deine Change gesehen zu werden. Wichtig beim Anbringen der Reflektoren ist, dass diese sich mindestens 25 cm über dem Boden befinden müssen. Viele Fahrradhersteller integrieren heutzutage die Reflektoren schon in Vorder- und Rücklampe. Was oft vergessen wird: Das Vorder- und Hinterrad benötigt jeweils zwei Speichenreflektoren in gelber Farbe. Alternativ erlaubt die StVZO statt der Reflektoren Fahrradreifen, die weiße Reflexstreifen besitzen.   Pedale Wer sich sicher im Straßenverkehr bewegen will, benötigt unbedingt rutschfeste Pedalen. Die StVZO gibt vor, dass an den Pedalen jeweils zwei gelbe Rückstrahler aufweisen müssen. Einen auf der Vorderseite und einen auf der Rückseite. Eine Klingel Die Fahrradklingel ist nicht nur ein wichtiges Accessoire, um sich im Straßenverkehr sicherer zu machen, sondern kann auch ein Statement setzten. Mittlerweise gibt es tolle Fahrradklingeln in jeglicher Ausführung, sodass auch du garantiert eine findest, die dir gefällt. Das Ausschlaggebende ist aber natürlich trotzdem die Funktion. Die Klingel sollte mindestens so laut sein, dass andere Radfahrer sowie auch Fußgänger diese im Verkehrsgetümmel wahrnehmen können. Denn wenn man im Zweifel nicht gehört wird, kann es schnell zu brenzlichen Situationen kommen. Gerade für Kinder ist einer Klingel hilfreich, denn auch die Kleinsten müssen sich bemerkbar machen können. Wer sich jedoch eine Hupe oder Radlaufglocken als Klingelersatz ans Fahrrad anbringt erfüllt damit nicht die StVZO.   Bremse Funktionierende und zuverlässige Bremsen sind das Wichtigste am Fahrrad. Man benötigt zwei voneinander unabhängige Bremsen am Vorder- sowie Hinterrad. Den Falls eine Bremse ausfällt kommt das Fahrrad trotzdem schnell zum Stehen. Die Gängigsten am Fahrrad verbauten Arten von Bremsen sind: Scheibenbremse: Hier drücken die Bremsbeläge gegen eine Bremsscheibe. Auch bei Nässe und in jedem Gelände ist die Bremsleistung sehr hoch. Diese Art der Bremse greift sehr schnell, verringert also deine Geschwindigkeit im Zweifel stark. Diese plötzliche Geschwindigkeitsreduktion kann jedoch auch gefährlich sein und erfordert darum einen gefühlvollen Umgang. Felgenbremse: Gegenüberliegende Bremsklötze pressen gegen die Felge, um die Bremsleistung zu erzielen. Diese eignet sich am besten, wenn man eigentlich nur ein Schönwetter Fahrer ist, denn bei Nässe greift die Felgenbremse nicht 100% zuverlässig. Rücktrittbremse: Die innenliegende Rücktrittbremse wirkt auf das Hinterrad. Diese ist meist nur bei Fahrrädern mit einer kleinen Gangschaltung verbaut. Eine zusätzliche Vorderradbremse kann in Kombination die Bremswirkung steigern und so einen kürzeren Bremsweg erwirken. Schutzbleche, Kettenschutz, Schloss, etc. Des Weiteren sprechen sich viele Verkehrswachen für zusätzliche Schutzmaßnahmen aus, die über die StVZO hinausgehen, dich aber noch sicherer im Straßenverkehr machen. Zu diesen Maßnahmen zählt z.B. das Schutzblech, denn diese schützen Radfahrer vor Nässe, Verschmutzung sowie Steinschlägen in alle Richtungen. Am Vorderrad ist dies besonders wichtig, da sonst kleine Steinchen oder Spritzwasser ins Auge während der Fahrt gelangen kann. Das sollte natürlich vermeiden werden, da es zum einen wirklich unangenehm ist, dich zum anderen aber auch zum Fallen bringen kann. Ein Kettenschutz ist ebenfalls empfohlen, denn dieser schützt davor, dass sich die Hose nicht in der Kette verfängt.